Sicherheit und Betreiberverantwortung

Erfüllen Sie mit Ihrer Anlage die aktuellen Vorschriften.

Sicherheit wird bei Aufzügen groß geschrieben. Die aktuellen Vorschriften, in denen die Sicherheit geregelt ist, müssen deshalb als Mindestanforderung erfüllt werden. Eine Aufgabe, die Kompetenz und Verantwortung voraussetzt.

Wir kennen die Anforderungen und stehen Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite, um Fragen wie diese zu klären:

  • Welcher Haftung unterliegen Sie als Betreiber oder Arbeitgeber?
  • Wie sicher ist Ihre Aufzugsanlage – auch wenn wiederkehrende Prüfungen keinerlei Mängel ergeben?
  • Was können Sie tun, um bestehende Anforderungen zu erfüllen und Gefährdungen zu vermeiden?

Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) ist die entscheidende Verordnung für den Betrieb von Aufzugsanlagen. Sie regelt die Sicherheit und den Gesundheitsschutz bei der Bereitstellung von Arbeitsmitteln und deren Benutzung bei der Arbeit sowie die Sicherheit beim Betrieb überwachungsbedürftiger Anlagen.


Für Betreiber hat sich durch die BetrSichV viel geändert. Die neue Betriebssicherheitsverordnung spricht pauschal von Aufzügen als Arbeitsmittel. Das heißt: Was bisher nur auf gewerblich genutzte Aufzüge zutraf, betrifft nun auch Aufzüge mit anderem Nutzungsprofil. Der Begriff „Betreiber“ entfällt im Regelwerk. Er wird nun einem Arbeitgeber gleichgestellt. Die haftungsrechtlichen Konsequenzen für Personen, die einen Aufzug in ihrem Verantwortlichkeitsbereich haben, erhöhen sich.

Die BetrSichV verpflichtet zum Betrieb der Aufzugsanlage nach dem Stand der Technik. Das bedeutet: Der bisher gültige Bestandsschutz für Aufzugsanlagen, die vor dem Jahr 2003 errichtet wurden, entfällt. Anhand einer Gefährdungsbeurteilung muss der Betreiber nun den Stand der Technik nachweisen und ggf. anfallende Abweichungen dokumentieren und Gegenmaßnahmen festlegen.

Die Gefährdungsbeurteilung ist auch die Basis für die Fristen der wiederkehrenden Prüfung. Der Zeitraum zwischen zwei Hauptprüfungen darf 2 Jahre nicht überschreiten.

Viele ältere Aufzugsanlagen – insbesondere jene, die vor 2003 installiert wurden und für die somit bisher der Bestandschutz galt – entsprechen nicht mehr in allen Punkten dem heutigen Stand der Technik und müssen entsprechend nachgerüstet werden. Sofern Abweichungen bestehen, muss der Betreiber gemäß der BetrSichV mittels der Gefährdungsbeurteilung Gegenmaßnahmen definieren, um die Aufzugsanlage Schritt für Schritt auf den aktuellen Stand der Technik bringen. 

Die eigens von thyssenkrupp entwickelte Risiko-Ampel erleichtert die Gefährdungsbeurteilung und macht unsere Servicetechniker, bei von uns gewarteten Aufzugsanlagen, auf noch bestehende Gefährdungen aufmerksam.

Gerne beraten wir Sie vor Ort über Ihre Möglichkeiten und unterstützen Sie bei den neuen Forderungen im Regelwerk.