Geschichte
Konzernleitbild 1812

Alfred Krupp übernimmt die Firma seines Vaters Friedrichs, welche Gussstahl und daraus angefertigte Produkte herstellt, und macht sie in den folgenden Jahren zu einem weltbekannten Unternehmen.

1865

In Hamburg wird die Firma Stahlbau Eggers gegründet. "Ich heiße Krupp, das genügt." Mit diesem berühmten Satz lehnt Alfred Krupp den vom preußischen König angetragenen Adelstitel ab.

1868

Die Firma Landgraf und Wimmel, später F. Kehrhahn, wird in Hamburg gegründet.
Mit Beginn der Erfindungsepoche entwickelt Robert Forester Mushet die erste kommerzielle Stahllegierung.

1876

Gründung der Firma R. Stahl in Stuttgart. Im Londoner General Post Office geht der erste Paternosteraufzug der Welt in Betrieb.

1880

Werner von Siemens präsentiert den weltweit ersten elektrischen Aufzug.

1956

Die Firma R.Stahl baut den schnellsten Aufzug Europas für den Messeturm in Hannover.

1965

Fusion der beiden Firmen R.Stahl und Adolf Zaiser in Stuttgart.

1967

Weltrekord – die Firma R.Stahl fertigt einen Aufzug für den 540 Meter hohen Moskauer Fernsehturm.

1969

Gründung der Firma R. Stahl Aufzüge GmbH in Stuttgart sowie Übernahme von Aufzugsbau Stahl-Zaiser (Stuttgart) und Eggers-Kehrhahn (Hamburg).

1973

In Neuhausen bei Stuttgart entsteht ein neues Werk mit 40.000 m2 Produktions- und Lagerfläche für eine Jahresproduktion von 5.000 Aufzügen. 1200 Mitarbeiter arbeiten von nun an gemeinsam an der Produktion von Aufzügen.
Hans-Günther Sohl fordert als Thyssen-Chef eine neue Energiepolitik. Andernfalls droht er mit der Abwanderung seines Konzerns ins Ausland.

1976

Die R. Stahl Aufzüge GmbH ändert ihre Firmierung in Thyssen Aufzüge GmbH infolge der Veränderungen im Konzernbereich (Rheinstahl AG wird in Thyssen Industrie AG umbenannt). Gleichzeitig erfolgt die Übernahme der Fahrtreppen-Aktivitäten von Eggers-Kehrhahn GmbH, Hamburg.
Großbrand im Neuhausener Werk: Doch schon zwei Monate nach dem Brand wird die Ausbildungswerkstatt für den Lehrbetrieb freigegeben und die Produktion teilweise wieder aufgenommen.

1984

Erwerb des M.A.N.-Aufzugbaues. Umfirmierung in Thyssen M.A.N.-Aufzüge GmbH Als "denkende Aufzüge" rühmen Techniker eine neue Generation von Fahrstühlen mit zentralem Steuerorgan, die in New Yorker Wolkenkratzern erstmals auf- und abschweben.

1992

Zertifizierung des Unternehmens nach DIN EN ISO 9001 durch den TÜV Süd.
Thyssen Fahrtreppen installiert 16 einzigartige, nahezu freischwebende Fahrtreppen unter der Glaskuppel eines 40m hohen Rundatoriums im Londoner Underwriting Centre.

1998

Die Produktionsstätten in Neuhausen und Hamburg verselbständigen sich in ThyssenKrupp Aufzugswerke GmbH und ThyssenKrupp Fahrtreppen GmbH.
ThyssenKrupp Aufzüge feiert 25-jähriges Jubiläum des Standorts Neuhausen.

1999

Zertifizierung des umfassenden QM-Systems nach der EG-Aufzugsrichtlinie 95/16/EG Anhang IX und XIII, Modul H.
Die Konzerne Thyssen AG und Friedrich Krupp AG schließen sich zusammen zur ThyssenKrupp AG.
ThyssenKrupp Fahrtreppen liefert die ersten Fahrsteige nach Russland.

2003

Rechtliche Verselbständigung der Vertriebs- und Serviceorganisationen in:

  • ThyssenKrupp Aufzüge Nordost GmbH, Berlin
  • ThyssenKrupp Aufzüge West GmbH, Frankfurt
  • ThyssenKrupp Aufzüge Süd GmbH, Neuhausen (Nähe Stuttgart)
ThyssenKrupp Aufzüge präsentiert als erster Aufzugshersteller das revolutionäre Aufzugssystem TWIN – eine Lösung, die es erlaubt, zwei Kabinen unabhängig voneinander in einem Schacht zu betreiben.

2008

Aus den Regionalgesellschaften ThyssenKrupp Aufzüge Nordost GmbH, ThyssenKrupp Aufzüge West GmbH und ThyssenKrupp Aufzüge Süd GmbH wird die ThyssenKrupp Aufzüge Deutschland GmbH. ThyssenKrupp liefert dank des Mobilitätsbooms 310 Anlagen für indische Flughäfen.

2011

Zertifizierung des neu integrierten Arbeitsschutzmanagementsystems nach BS OHSAS 18001:2007 durch den TÜV-Süd.